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MZK#001

MZK#001
CD, LIMITED EDITION - 300 Hand-numbered copies
release date: 29/10/08
PRICE: 10€ incl. Download code
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Track LISTING:
01. Strangelet - distance
02. Gedi - xinanda
03. Musik aus der Batterie - Uncontrolled
OKI M6387 #019/034

04. Analogsat - cdCrack
05. fAbia - Tam Po Za
06. Griefer - Machine Room Breaking
07. Quartz - Bienchen aus Karton
08. Rinus van Alebeek - Northern Passage
09. Laminadyz - slot machines
10. Tsing Tse - Landhaupt
11. Taos Hum - ZWANGSBESCHALLUNG/EINKLANG
12. Dirac - Cherubim
TOTAL PLAYING TIME: 67:27 MIN

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DISTRIBUTED BY A-MUSIK, MONOCHROMEVISION

also avaiLAble at THE FOLLOWING STORES:
RAVE UP vienna, SUBSTANCE vienna, DUX RECORDS GRAZ




 

reviews



skug // 77, 1-3/2009
Kann denn in diesem Land keiner eine vernünftige Musik machen? Im Fall von Moozak kann man da getrost mit einem satten »Nein« antworten. Diese CD ist das Audiodokument des seit gut eineinhalb Jahren im Wiener fluc operierenden »Klub Moozak«, dessen Name nicht umsonst auf eine bekannte amerikanische Soundfirma verweist. Bei der monatlichen Veranstaltung treten Bands aus dem Umfeld Ambient, Electronica, Noise und Improvisation auf. Musik also, deren Lobby überschaubar bleibt. Umso verdienstvoller ist es, dass die »Moozak« Betreiber auf der ersten CD Live-Auftritte von Strangelet, Gedi, Laminadyz, Griefer oder Taos Hum zusammenkompiliert haben und auf das geneigte Volk loslassen. Wenigstens sagen mir fAbia, Rinus van Alebeek und Dirac was. Na immerhin. Hier kommt Soundfutter für den aufrechten Experimentalfan: Tape Collagen, Post-Industrial-Lärm, sich überschlagende Rythmus-Komplexe und düstere Soundlandschaften. Schwer ambitionierte Veranstaltung, tolle CD. Get it!
(Heinrich Deisl)


vital weekly #651

New from Vienna, where things always remain busy it seems, comes a new label Moozak, which is an extension from the Klub Moozak, held each month at Fluc since september 2007. All of the twelve participants played there, and no less then eleven are new, which once again proofs the electronic and experimental is so much bigger than one can possibly imagine. The majority of the artists featured here operate at the more noise based ends of music. Not necessarily the over the top end of noise, but things here are pretty loud and present. it moves between tape manipulations of Rinus van Alebeek (the only name I recognized) and Gedi, to the more digital surroundings of fAbia and Griefer and the darker side of ambient of Taos Hum. Griefer also brings rhythm to the outburst, just like Laminadyz. At the beginning and the end there are two more quieter counterpoints, and me thinks the best tracks: Strangelets microsound ambient glitch and the harmonic textured, almost orchestral ambient of Dirac.
(Frans de Waard)


BAD ALCHEMY #61

V/A MOOZAK (Moozak, MZK#001): Ein neues Label in Wien stellt sich und das, fÜr was es sich stark machen will, vor mit einer Sammlung von KÜnstlern, die sÄmtlich im Klub Moozak vor Ort aufgetreten sind. Mit Strangelet ist ein tschechischer Act vertreten, nämlich der Laptopper Filip Skubal aus Brno, der als dröhnende Wolkenbank vorüber zieht; Griefer kommt aus Kanada, und aus den Niederlanden der Lo-Fi-Tonbandler Rinus van Alebeek, der eine mit verzerrter Stimme und wummerndem Gedröhn, der andere mit Tapessalat, mulmig verlangsamt oder rasend verwischt. Alle Übrigen sind Österreicher: Gedi hat noch einen zweiten Auftritt als Analogsat und macht ‚Musik‘ aus AlltagsgegenstÄnden, die im ersten Fall teils wie Gefurzel klingt und teils wie durchgedrehtes und Übergeschnapptes Spielzeug, und im zweiten Anlauf wie eine hängende Schallplatte; Musik aus der Batterie, d. i. Daniel Haffner, verwendet die ‚low voltage-Methode‘ und tauscht damit FunksprÜche mit R2D2 aus; hinter fAbia steckt der Hörspiel- und Drehbuchautor, SÄnger und überhaupt Allesmacher Bruno Pisek, der erst eine brummige, verrauschte und klappernde Güterzugfahrt simuliert und dann spacewÄrts abhebt; Quartz ist ein Projekt der Tupolevleute Lukas Scholler & Alexandr Vatagin, den einzig mir bekannten Namen unter den Moozakern, die brummiges Gewummer ausblenden und, bei offenem Fenster, auf Cello und Bass zu üben beginnen und sich das dann als kaputtes Playback anhÖren, wo es hochgepitcht wie eine Spieluhr klingt; in Laminadyz steckt nicht nur eine Lady, sondern derer zwei, die Drehwürmer rotieren lassen und an Fitnessmaschinen ziehen und pushen; Tsing Tse machen keinen gelben Klang mit dem Kontrabass, Hr. Kleinbild & Mike Huber sind vielmehr Spezialisten für rauschend
pulsierende TrÜmmerflora, wobei Schritte und Stimmen die Aufnahme beeintrÄchtigen; Taos Hum, bestehend aus Syncope & Aetherfront, inszenieren Katastrophenfilmaction - Godzilla stapft fauchend durch leere Straßen, das Search & Destroy-Kommando ist völlig ratlos und desorientiert; Dirac, das Trio von Daniel Lercher, Florian Kindlinger & Peter Kutin, liefert schließlich den elegischen Abgesang, eine Minimal-Litanei mit Gitarre, Cello und St. CÄcilia-Synthie.
(RIGOBERT DITTMANN)